Antwort von Kevin Anderson (aka @kevglobal) auf "Warum gibt es keine Implementierung einer sozialen Kontext-Strategie?"

You ask why such an approach hasn’t been implemented. The main reason is culture, and that is an issue not just for journalism but for many industries. New technologies often challenge not only existing roles but also existing organisational structures. That means that managers often assess new technology not in whether it delivers a better product or experience but whether it will undermine their authority.

Have you ever developed what you thought was an excellent social media strategy only to see it collapse due to lack of implementation by key managers? You can have the best technology and clear performance targets, and it still will fail without buy-in from key gatekeepers hidden within the organisation.

The other issue is really about professional identity. Journalists are very tribal, meaning that they have always been very sensitive about who is and isn’t a journalist. Economic uncertainty has only heightened this sensitivity. Many journalists still define themselves not only by their jobs but by very specific ways in which they do their jobs. Case in point, in the UK, a proper journalist must know shorthand or they aren’t a proper journalist. In the US, where I’m from, shorthand isn’t a requirement for journalism training. Although I can type faster than most people can do shorthand, I’m not really a proper journalist because I don’t know shorthand. It’s not difficult to implement technology in journalism organisations that doesn’t affect journalists’ roles, but it is devilishly difficult to implement technology that impacts how they do their jobs because it challenges their identity.

So - the future of media companies is a question of whether they can handle the process of change or not.

Diskussion: Wo liegen die neuen Geschäftsmodelle für Verlage??

Meine Fragen an unserer "Medien-Innovations"-Panel morgen beim Social Media FORUM - Kontext als Lösung des Online Dilemmas der Medien mit Heiko Hebig, Nicolas L. Fromm und Fabian Benner:

1) Was ist Ihre Vision von der Zukunft des Online-Mediengeschäftes?
2) Was ist das spannendste neue Projekt aus Ihrem Hause und was verspricht sich Ihr Haus damit?
3) Klass. 2.0-Konzepte ticken vom Geschäftsmodell ja ganz anders als das
klass. Mediengeschäft - wie lässt sich das vereinen - oder geht das gar?
4) Welche Themen sind für Ihr Haus interessant: Neue Reichweiten-Modelle (Masse/LongTail), neue Monetarisierungskonzepte (Verticals), neue Mediennutzungskonzepte oder neue Infrastruktur-Konzepte (für Medienprozess)?
5) Ist die Annahme berechtigt, dass der Wandel des Mediengeschäftmodells
erst durch die Hinzuführung neuer externer Ideen möglich wird/vonstatten geht?

Habe ich irgendetwas vergessen?

Interview mit Michalis Pantelouris zum Referat "Erfahrungsbericht zur 'Live-Reportage' auf NEON.de" beim Social Media FORUM

2) Sie haben in einem Beitrag den Begriff des "gläserner Journalist" geprägt. Was verstehen Sie genau darunter?

Wenn Sie einen Klempner beauftragen, einen Tischler oder einen Chirurgen, dann möchten sie wissen, was er tut und auf welcher Grundlage. Warum sollte das bei einem Journalisten, einem Informationshandwerker, anders sein? Publizisten arbeiten für die Öffentlichkeit, und sie sollten es meiner Meinung nach gefälligst so öffentlich tun, wie es irgend geht. Konkret heißt das zum Beispiel: Ein Reporter sollte nach Möglichkeit öffentlich recherchieren und seinen Lesern seine Rechercheergebnisse zugänglich machen, damit sie seine Arbeit überprüfen können. Er sollte sie mit den Lesern diskutieren und für Vorschläge offen und erreichbar sein. Er sollte seine Arbeit in den Dienst des Lesers stellen, und in keinen anderen. Und bei all dem nie so tun, als wäre er objektiv, denn das ist niemand. Das muss er auch gar nicht sein, solange er seine Gedanken und Überzeugungen offenlegt.

 

Eine Aussage, die das Selbstverständnis der Journalisten in Frage stellt ...!?

Tabloid Watch: When a newspaper makes a mistake, it's a Small World

In a classic case of “Google Journalism”, erroneous press reports from British newspapers, the Daily Mail and the Sun that implicate Days of Wonder’s Small World board game have spread like wildfire over the internet.

The stories mistakenly blame the Small World board game as the reason a British woman neglected her children and let the family dogs die because she was so addicted to online game play.

We can only assume that the so-called “journalists” mistook Small World, for a similarly named online virtual world.

While unable to spend a few minutes fact-checking to learn that their story could not be possibly true (Small World has no online play – the only digital version is the two player Small World for iPad); they were able to search our website to download graphics of the board game and further smear our name.

Spannende Geschichte ...

Facebook | CHIP Online Liebe Fans, manche von Euch sehen Zitate wie "Das Gerät ist voll der Scheiß" und "totaler Schrott" noch als sachliche Meinungsäußerung. Wir nicht. Um ein gleichbleibendes Niveau auf allen Seiten von CHIP Online zu halten, entfer

CHIP Online
Liebe Fans, manche von Euch sehen Zitate wie "Das Gerät ist voll der Scheiß" und "totaler Schrott" noch als sachliche Meinungsäußerung. Wir nicht. Um ein gleichbleibendes Niveau auf allen Seiten von CHIP Online zu halten, entfernen wir derartige Kommentare.

Bitte bedenkt, dass Eure Beträge hier von Zehntausenden geles...

en werden. Sie sind schnell geschrieben, aber dauerhaft mit Eurem Profil verknüpft.

Klare Richtlininen/Rahmenbedingungen definieren - Paragraph 1 beim Community Management. Hier vorgemacht von Chip.de und seinem Team (u.a. beim Community SUMMIT mit Thomas H. Kaspar im Pre-Conference-Seminar und Kathrin Lutz auf der Konferenz vertreten!)

Notizblog: Katastrophe? Abgewendet!

Ann Taylor

Ausgangslage: Die Modefirma veröffentlicht auf Facebook Bilder einer Hose an einem sehr schlanken Modell, User beschweren sich, dass die Kleidung nur Frauen mit Modellmaßen stehe.

Reaktion: Ann Talyor veröffentlicht auf Facebook Bilder von eigenen Mitarbeiterinnen, die die Hose tragen.

Meine Bewertung: Chapeau! So macht man das.

Southwest Airline

Ausgangslage: Die Fluggesellschaft lässt Kevin Smith nicht nach San Franscisco fliegen, weil der Regisseur mit Überbreite nicht zwischen die Armlehnen passt. Da die Maschine ausgebucht ist, steht kein zweiter Platz zur Verfügung, den Smith kaufen könnte. Dieser twittert: "Dear @SouthwestAir - I know I'm fat, but was Captain Leysath really justified in throwing me off a flight for which I was already seated?!"

Reaktion: Innerhalb von 16 Minuten reagierte die Fluggesellschaft via Twitter, entschuldigte sich und bot an, eine Lösung zu finden. Als dieser sich dennoch öffentlich weiter beschwert, veröffentlicht das Unternehmen den gesamten Vorgang und schafft damit Transperenz.

Meine Bewertung:
Die Reaktion gefällt mir sehr gut, weil sie schnell, angemessen und transparent ist. Ein Fall für Fortgeschrittene.

Pretzel Crisps

Der dritte Fall, den mashable vorstellt, ist besonders kniffelig - denn hier setzt ein Unternehmen auf den Schockeffekt als kostenlose PR.

Ausgangslage: "Man ist nie zu dünn", lautet der Werbeslogan für Cracker. Verbraucher beschweren sich, dass dieser Satz aus der Bewegung der Magersüchtigen stamme.

Reaktion: Pretzel Crisp ersetzt den Werbespruch durch "Schmeckt so lecker, wie sich mager sein gut anfühlt" und treibt damit den Teufel mit dem Beelzebubb aus. Erst eine Woche später stellt das Unternehmen die Anzeigen ein.

Meine Bewertung: Finger weg von solchen Spielchen. Negative PR bringt Unternehmen nicht voran.

Gute Beispiele für das Krisenmanagement 2.0... die Welt braucht mehr davon und wird sie sicherlich mit der Reife im Umgang mit den sozialen Medien auch bekommen!

Macro vs. Micro: A Community Management Brainstorm « Alpha-Build

Similarly, community management can be broken into macro-management and micro-management.  Nearly all of the community managers I know of (including, I fancy, myself) are good micro-managers.  We’re very good at delivering the right message at the right time, to placate angry users or turn the tide of an argument, choosing just the right phrasing to get just the right message across with just the right inflection, and detecting the emotional subtleties behind a user’s request, even when it’s delivered in text form.

Community macro-management, though, is a very different skillset—one with more in common with behavioral psychology than with PR.  For community managers, macro is about creating systems—systems that encourage and reward good community behavior.  You’re engaging in macro when you’re creating the list of rules that all community members have to agree to before posting.  You’re working your macro when you create an achievement system for your forums, like the badges system on the Escapist.

Die Unterscheidung ist wirklich gut ....

  • Micro: Partizipationsmanagement
  • Macro: Governance & "System"-Management